Löwe im Gras

Feedbacks

Namibia und Kapstadt Kombi

Hallo Silke,

wir wollten Dir gerne noch einmal ein Feedback zu unserer kürzlich beendeten Reise geben:

wir waren insgesamt wirklich restlos begeistert von der Reise. Es hat alles bestens geklappt, die Unterbringungen waren toll ausgewählt mit einigen wirklichen Highlights wie der Fish-River-Lodge oder den Bienenkorbhäusern im Namaqualand.

Wir haben uns überall so richtig toll aufgehoben gefühlt, die Verpflegung war klasse, alle Leute sehr nett und zuvorkommend, wir können wirklich nichts Negatives sagen. Überall war man mit hilfreichen Tipps zur Stelle und wir fühlten uns stets gut behütet. Die Unterkünfte hast Du wirklich mit Bedacht ausgewählt und wir würden sie so jedem nach uns Reisenden bedenkenlos weiterempfehlen.

Zu den besonderen Unterkünften darf man sicherlich auch die !Xaus-Lodge zählen, wobei wir dort vom Programm überrascht waren. Wir kamen mit 12 Leuten dort zusammen an und waren uns überhaupt nicht im Klaren darüber, dass man mit diesen 12 Leuten zwei Tage lang zusammen sein Programm macht und man somit zwei Tage lang in eine Gruppe integriert wurde. Weg kommt man dort ja ohnehin nicht, also trabt man mit dieser Gruppe los. Das war auch alles nicht schlecht, aber halt nur sehr überraschend, weil man plötzlich in diese Gruppenveranstaltung hineingezwängt wurde. Am Ende war der Aufenthalt dort ein absoluter Höhepunkt, weil ja der Schwarzmähnen-Löwe ins Camp kam, die halbe Nacht dort brüllte und sich morgens majestätisch auf eine 20 Meter entfernte Düne legte – ein absolut beeindruckendes Highlight. Nach zwei Tagen reiste die Gruppe dann auch komplett wieder zusammen ab und man war wieder in die Freiheit entlassen.

Der Tierreichtum in der Kalahari war – wie wir es auch schon vorab gelesen hatten – gering. Wir waren ja nun einige Tage dort und haben kaum einmal größere Gruppen, geschweige denn Herden von Tieren gesehen. Die Tiere waren weit verstreut und unterm Strich haben wir ganz viele unterschiedliche Arten gesehen, aber eben immer nur einzelne Tiere. Etwas schade fanden wir beim Kalahari-Tented-Camp, was übrigens auch super war, dass dies Camp so gelegen ist, dass man für die Safaris eigentlich immer nur einen Weg hin und diesen auch wieder zurück fahren musste. Man kann immer mal links und rechts zu den Wasserlöchern kurz abzweigen, ist dann aber schnell wieder auf dem Hauptweg. Es gibt keine Rundkurse, die man als Selbstfahrer nehmen kann. Wenn man dann zwei Tage dort ist, fährt man u.U. 4 x denselben Weg hin und her, was irgendwie schade ist.  – Die Selbstverpflegung war übrigens überhaupt kein Problem. Es gibt den Grundbedarf in Mata-Mata, aber eben mehr auch nicht. Wir waren froh, dass wir vorher einmal den Supermarkt in Keetmanshoop aufgesucht hatten, denn gerade frische Sachen (Obst/ Salat/ Fleisch) bekommt man dort deutlich besser.

Wir haben die Wildpferde in Aus gesehen, dort sogar ganze Herden, wir waren echt fasziniert von den versandenden Häusern in Kolmanskop (was für Fotomotive!), Lüderitz war relativ verzichtbar, aber wir waren auch nur kurz da.

Und richtig toll war auch beim zweiten mal Kapstadt. Ein niedliches Hotel hast Du da ausgesucht, was wirklich gut gelegen war. Wir waren schnell an der Waterfront, an den Bushaltestellen, von wo aus wir einige Touren starten konnten. Unsere Freunde waren erst nicht so angetan von Kapstadt, aber nach zwei Tagen konnten wir sie dann doch von dem Reiz dieser tollen Stadt überzeugen. Wir haben Ausflüge nach Boulders Beach und Kalk Bay gemacht, waren in Groot Constantia und Kirstenbosch, die Ehefrauen haben einen Gleitschirmflug gemacht – es war einfach nur wunderbar!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Dir und Deinem Team für die Organisation dieser tollen Reise, die in einer Reihe mit unserer letzten Reise nach Namibia, Botswana und Simbabwe steht.

Wir sind immer noch so voll von all den verschiedenen Eindrücken und ich träume fast noch jede Nacht von Afrika. Dann muss es wohl irgendwie gut gewesen sein…

Liebe Grüße
U. & S.